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Der „Golf“ unter den Turnhallen
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Der „Golf“ unter den Turnhallen (PNN vom 12. März 2010)
Glindower Halle nach umfangreicher Sanierung eröffnet / Große: Kapazitäten seit der Wende verdoppelt (12.03.10) Anzeige
Werder (Havel) - Es sei zwar kein Mercedes geworden, aber doch ein sehr ordentlicher Golf Plus, sagte Glindows Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm (Freie Bürger) gestern zur Eröffnung der sanierten Turnhalle der Glindower Grundschule. Der Ortsbeirat hatte sich lange Zeit für einen größeren Neubau eingesetzt, doch gestern schlug Wilhelm versöhnlichere Töne an: „Wir reden jetzt nicht mehr über größer oder kleiner, sondern über eine schöne Halle für unsere Schüler und Vereine“, sagte der Ortsvorsteher. „Alle sind jetzt erstmal mit dem Stand zufrieden.“
Der alte Hallenmief ist Vergangenheit, die Sanierung sei „rundum gelungen“, befand auch Schulleiterin Rosemarie Jerichow. Schüler, Lehrer und die angereisten Entscheidungsträger waren in Feierlaune. In ihrem Eröffnungsprogramm jubelten die Schüler über „die beste Schule der Welt“, sie wollen nicht mit Schulen in China, der Südsee oder der Türkei tauschen, nicht mal mit den glücklichen Kindern aus Astrid Lindgrens Bullerbü, die zur Schule ins Nachbardorf eine Stunde laufen müssen.
Die schicke Halle kommt an in Glindow. Und das Programm, dass die Schüler gestern auf die Beine gestellt haben, war ebenso stimmig wie die anschließenden Wettkämpfe mit der aus DDR-Zeiten bekannten Sportskanone Gerhard Adolph alias „Adi“, langjähriger Moderator der Fernsehsendung „Mach mit, mach''s nach, mach''s besser“. Für die Sieger gab es gestern eine formidable „Sportlertorte“.
600 000 Euro hat die Turnhallensanierung gekostet, Bürgermeister Werner Große (CDU) befand gestern, dass mit dem Konjunkturpaket II auch mal was Gutes vom Bund gekommen sei, das Förderprogramm ermöglichte die schnelle Finanzierung der Baumaßnahmen in Glindow, denen viele Projekte vorausgegangen waren: Die Hallenkapaziäten in Werder seien in den 20 Jahren seit der Wiedervereinigung verdoppelt worden, und davon würde auch Glindow, profitieren, sagte Große. „Vielleicht hilft uns das, wenn wir uns erneut als sportlichste Stadt des Landes Brandenburg bewerben“, sagte Große.
Bereits im November vergangenen Jahres wurde die neue Turnhalle am Ernst-Haeckel-Gymnasium eingeweiht. Die 3,6 Millionen Euro Baukosten hat die Stadt allein geschultert. Zudem hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark für 3,1 Millionen Euro am Werderaner Oberstufenzentrum im Altenkirchweg eine neue Sporthalle errichtet und Ende Januar eingeweiht.
Klaus Dieter Bartsch, Chef des Stadtsportbundes Werder, empfahl dem Glindower Ortsbeirat, die Halle für Auflockerungsübungen zu nutzen, wenn er bei seinen Sitzungen im benachbarten Hortgebäude mal verkrampfen sollte. Die sanierte Halle wirkt letztlich wie ein Neubau, wie es hieß. Keller, Fassade und Dach wurden neu gedämmt, die alte Heizungsanlage durch eine mit Erdwärme betriebene Fußbodenheizung ausgetauscht. Umkleideräume, Türen, Fenster, Prallschutz-Wände und Elektroanlage, Beleuchtung – alles entspricht jetzt den neuesten Standards. Viele Firmen aus der Region waren daran seit Juni vergangenen Jahres beteiligt.
Die Sanitäranlagen sollen nun auch noch saniert werden. Und etwas mehr Platz gibt es durch den zweiten Sportgeräteraum dann doch noch. Die Sporthallenfläche beträgt knapp 200 Quadratmeter. Ein versöhnlicher Beitrag zur Hallengröße kam von den Schülern in ihrem Programm: „Sport“, so sangen sie gestern, „kannst Du machen an jedem Ort.“ Henry Klix / Thomas Lähns
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Der Fußboden heizt ein
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BILDUNG: Der Fußboden heizt ein Glindower bejubeln ihre sanierte Turnhalle (Märkische Allgemeine vom 12. März 2010)
GLINDOW - Mit einem Sportfest feierten gestern die Glindower ihre sanierte Turnhalle. Der Bau von 1962 ist mit neuem Dach, Fußboden, heller Fassade, Fenster mit Sonnenschutz und modernen Duschen nicht wiederzuerkennen. Eine mit Erdwärme betriebene Fußbodenheizung sorgt für ein angenehmes Klima in der 200 Quadratmeter großen Halle. Auf die gestrige Eröffnung hatten 270 Schüler der Grundschule und zahlreiche Vereine der Region, die die Halle nutzen wollen, gewartet. „Ich bin mit dem Werk der Bauleute sehr zufrieden, auch wenn der Ortsbeirat ursprünglich einen größere neue Halle gefordert hatte“, sagte Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm. 600 000 Euro hat die Sanierung gekostet, die aus dem Konjunkturpaket II finanziert wurde.
Die modernisierte Halle wird laut Wilhelm dringend gebraucht. „Die einstigen Prognosen vom staatlichen Schulamt haben dazu geführt, dass ein Schulteil geschlossen wurde. Die Realität mit wachsenden Schülerzahlen sieht bei uns zum Glück anders aus. Nun stößt die Schule räumlich an Grenzen, wir werden wohl nach neuen Lösungen suchen müssen“, sagt Wilhelm. Die Schule sei sehr beliebt, gehöre zu den sportlichsten Grundschulen im Land Brandenburg. Über die schmucke Halle freuen sich aber auch die Kinder der Glindower Kitas, die dort regelmäßig turnen können. (Von Regine Greiner)
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Schluss mit dem Muff -Blickpunkt vom 13.März 2010
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"Wollt ihr die Halle in Besitz nehmen?", fragte Gerhard Adolph am Donnerstag in der frisch sanierten Sporthalle der Grundschule Glindow die versammelte Schülerschaft. Adolph, besser bekannt als Moderator Adi der Kinderfernsehsendung „Mach mit, mach‘s nach, mach‘s besser", erntete ein vielstimmiges und tosendes „Ja!". Adi, der in seiner unnachahmlichen Art für viel Stimmung sorgte, war zwar zweifellos der Star der Einweihungsfeier, doch standen ihm die Schüler mit ihren Fähigkeiten als Entertainer, die sie während eines abwechslungsreichen Showprogramms bewiesen, in nichts nach.
Das beeindruckte auch Bürgermeister Werner Große: „Hier finden sich ganz große Talente. Ich finde das klasse. Macht weiter so", lobte er die Schüler. Dass die „früher etwas muffige" Turnhalle nun im neuen Glanz erstrahlt, sei dem Konjunkturprogramm II zu verdanken, so Große. Mit der Übergabe der sanierten Sportstätte sei es nun gelungen, die Hallenkapazität in Werder zu verdoppeln. „Das hätte 1990 doch keiner gedacht", meinte der Bürgermeister. Die Sanierung der Sporthalle hatte Ende Juli 2009 begonnen. Unter anderem wurde das Dach neu gedeckt, die Fassade saniert, die Sanitäranlagen modernisiert sowie die Fenster und der Sportboden erneuert. Insgesamt kostete die Maßnahme 602.000 Euro, die über das Zukunftsinvestitionsgesetz zur Verfügung gestellt wurden. Künftig werden nicht nur die 271 Schüler der Schule von der Neugestaltung der Halle profitieren, sondern auch die Kindertagesstätten und die Seniorensportgruppe Glindow. Ebenfalls Nutzer der Halle sind die SG Eintracht Glindow, die Frauengymnastik Werder, die Frauensportgruppe Glindow, der Glindower Carneval Club und der Glindower Schützenverein. Sebastian Kühl
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